
Mikronährstoffe sind in aller Munde. Besonders im Sportbereich. Statt einem allgemeinen Trend zu erliegen, geht es in diesem Blog um die Bedeutung von Mikronährstoffanalysen im Zusammenhang mit der Zahngesundheit. Welchen Beitrag können Vitamine und Spurenelemente bei Zahnerkrankungen wie Parodontitis leisten? Welche Rolle spielen Mikronährstoffe bei der Prävention?
In der Regel entnimmt der Arzt eine Blutprobe und sendet diese zur Auswertung an ein spezialisiertes Labor. Dort wird der Vitamin- und Mineralstoffstatus relevanter Werte erfasst. Basierend auf dieser Datengrundlage entwickelt der Zahnarzt einen individuellen Versorgungsplan für den Patienten.
Mikronährstoffe wie Vitamin A, D3, K2 sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Calcium, Magnesium, Zink und Fluorid unterstützen die Zahn- sowie die Allgemeingesundheit. Fluorid stärkt etwa den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegenüber Zahnerkrankungen. Einige der Mikronährstoffe unterstützen zudem die Gesundheit des Zahnfleisches und tragen zur Reduktion von Entzündungen im Mundraum bei.
Ist ein nachgewiesener Mangel vorhanden oder besteht erhöhter Bedarf, zum Beispiel im Falle einer Schwangerschaft, sollte die Ernährungsweise angepasst und gegebenenfalls mit Supplementierungen ergänzt werden. Gerade im Fall einer Zahnbetterkrankung ist eine optimale Nährstoffversorgung für eine erfolgreiche Keimbekämpfung relevant.
Für Patienten
Spezielle Bluttests zeigen den Versorgungsstatus mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen exakt an. Dadurch können Unterversorgungen aufgespürt und optimal behandelt werden. Dank der Untersuchung erhalten Patienten individuelle Werte und Parameter. Das schützt sie gezielt vor der unnötigen Einnahme teurer Produkte.
Außerdem werden bei der Mikronährstoffanalyse persönliche Risikofaktoren für Entzündungen wie Ernährung, Stress, Tabakkonsum und regelmäßige Medikamenteneinnahme ermittelt. Diese sind für eine effektive Behandlung von Zahnerkrankungen und die Prävention wichtig.
Für Zahnmediziner
Für Zahnärzte ergeben sich durch eine gezielte Mikronährstoffanalyse erweiterte diagnostische Möglichkeiten, die sich beispielsweise ergänzend zu einer Parodontitisbehandlung einsetzen lassen. Die Untersuchung liefert zudem wichtige Erkenntnisse bezüglich der Qualität des Kieferknochens. Wie gut kann sich dieser noch regenerieren?
Die Datenauswertung liefert außerdem Hinweise auf Entzündungsprozesse und mögliche Störungen der Immunreaktionen im Mund. Auch Präventionskonzepte lassen sich dadurch ableiten und ausarbeiten.
Die chronische Zahnhalteapparatserkrankung Parodontitis bedarf einer präzisen zahnmedizinisch fundierten Therapie. Diese umfasst in der Praxisklinik Hohenbuschei ein umfassendes Konzept, das sich in erster Linie auf die dauerhafte Reduktion der Bakterien und somit auf die Eindämmung der Krankheit konzentriert. Dazu zählen engmaschige Kontrollen und spezielle Zahnreinigungen. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, sind auch chirurgische Behandlungen und der Wiederaufbau von bereits beschädigtem Gewebe möglich.
Eine Mikronährstoffanalyse stellt eine gute Ergänzung zur klassischen Therapie dar, da sie Rückschlüsse auf das Immunsystem, Entzündungen und mehr liefern kann. Durch den Ausgleich fehlender Nährstoffe hat die Behandlung nicht nur Einfluss auf die Zahngesundheit, sondern auch auf die Allgemeingesundheit.
Im Übrigen können die passenden Nährstoffe auch bei der erfolgreichen Prävention von Parodontitis, einer Spezialleistung der Praxisklinik Hohenbuschei, nützlich sein.
Für weitere Informationen zur Vorbeugung und Therapie der Zahnbetterkrankung sowie der Bedeutung von Nährstoffanalysen steht Ihnen das Team der Zahnmedizin Hohenbuschei gerne zur Verfügung.
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