
Gesunde Zähne tragen entscheidend zu Ihrer Lebensqualität bei. Klassische Risikofaktoren wie zucker- und säurereiche Ernährung oder mangelnde Mundhygiene sind den meisten Patientinnen und Patienten bekannt – allerdings können auch Stress, Zähneknirschen sowie das zunehmende Alter Zahnschäden oder Entzündungen begünstigen. In diesem Blogbeitrag erklären wir, warum Sie diese Faktoren im Auge behalten sollten – und was Sie aktiv zum Schutz Ihrer Zähne tun können.
Sicher kennen Sie das: Man hetzt im Alltag von A nach B, kommt Verpflichtungen in Beruf und Familie nach und fühlt sich irgendwann ausgebrannt. Stress wirkt sich nicht nur auf den Körper und die Psyche aus, sondern auch auf die Zahngesundheit. Ständige Anspannung führt dazu, die Kaumuskulatur stetig zu aktivieren, was verspannte Kiefermuskeln, Kopfschmerzen oder auch Zahnempfindlichkeit mit sich bringt.
Manche Patientinnen und Patienten bemerken eine Druckempfindlichkeit der Zähne, wodurch sich bereits Überbelastungsschäden bemerkbar machen. Nicht zuletzt führt Stress auch nicht selten dazu, das Zähneputzen einmal auszulassen oder zu ungesunden Lebensmitteln zu greifen. All das gefährdet die Zahngesundheit.
Unsere Empfehlung:
Gerade in stressigen Lebensphasen sollten Sie bewusst Zeit für Zahnpflege und auch Prophylaxe beim Zahnarzt einplanen. Mit geschultem Auge erkennen wir sich anbahnende Zahnprobleme frühzeitig und können gegensteuern, bevor Schäden entstehen. Insbesondere die regelmäßige professionelle Zahnreinigung leistet einen wichtigen Beitrag, um Zähne auch in stressigen Zeiten gesund zu halten.
Zähneknirschen – auch als Bruxismus bezeichnet – ist weit verbreitet. Während einige Betroffene nur nachts die Kiefer aufeinanderpressen, geschieht es bei anderen auch am Tag in angespannten Situationen. Oft bemerken Patientinnen und Patienten das Knirschen gar nicht, bis wir sie beim Zahnarzttermin über einen bereits sichtbaren Abrieb der Zahnoberflächen aufklären.
Anhaltender Bruxismus kann sogar zu Zahnfrakturen und Schäden an Füllungen oder Kronen führen. Zudem wird das Kiefergelenk dauerhaft überlastet, was Funktionsstörungen wie CMD begünstigt.
Unsere Empfehlung:
In der Praxisklinik Hohenbuschei fertigen wir nach umfassender Diagnostik passgenaue Aufbissschienen, um die Zahnsubstanz beim Knirschen und Pressen wirksam zu schützen. Zudem wird das Kiefergelenk effektiv entlastet und weitere Schäden werden verhindert. Ergänzend ist eine elektronische Kiefergelenksvermessung sinnvoll, um Fehlbelastungen zu diagnostizieren und die Therapie präzise abzustimmen.
Mit zunehmendem Alter verändern sich Zähne und Zahnfleisch – ein natürlicher Prozess, den Sie jedoch gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt beobachten sollten. Bei vielen älteren Patientinnen und Patienten zieht sich das Zahnfleisch zurück, Zahnhälse werden freigelegt und empfindlich, das Risiko für Karies und auch Parodontitis steigt. Auch nachlassender Speichelfluss reduziert den natürlichen Schutz der Zähne.
Vor allem Parodontitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen und Ursachen für Zahnverlust im Alter – nicht immer zeigen sich frühzeitig Symptome.
Unsere Empfehlung:
Gerne erstellen wir für unsere älteren Patientinnen und Patienten spezielle Prophylaxepläne mit möglicherweise kürzeren Abständen zwischen Untersuchungen, um Zahnprobleme rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Bestehende Parodontitis diagnostizieren wir verlässlich mittels Biomarker und verhindern mit minimalinvasiven Therapien ein Fortschreiten, das zu Zahnlockerung und -verlust führen kann.
Ganz gleich, welche Ursache hinter Ihren Zahnproblemen steckt: Mit der richtigen Vorsorge, moderner Diagnostik und individuell auf Sie abgestimmten Therapien lassen sich Schäden in der Regel vermeiden. Gerne beraten wir Sie ausführlich – vereinbaren Sie Ihren Termin.